darkstar

Darkstar

Henry Alves Alle, Band, Freitag

  • darkstar

Darkstar UK

Electronica, Synth Pop – „Aidy’s Girl Is A Computer“ ist der größte Hit von Darkstar. Ein Dubstep inspiriertes Elektro-Stück, das Stimme zum Spielzeug werden lässt, veröffentlicht 2009. Heute sind Darkstar ernster geworden. Und auch etwas politischer.

 
 
 

divider-red
Zeit

12.08.16 – 23:30

divider-red
Bühne

Affekt

divider-red
Labels

Warp Records

divider-red
Links

„I don’t think I’d like to leave”, sagt Javan, ein junger Typ aus Huddersfield, Nordengland. „Just because of the people … my friendship group, my family. I do think there’s future here.“ Ein Plädoyer, durchzuhalten, in einer Welt, die eigentlich ziemlich beschissen ist. Huddersfield ist die Heimatstadt von Darkstar und ihr drittes Album „Foam Island“ ist eine sonische Sozialstudie über die Jugend der Stadt, die außer hoher Arbeitslosigkeit wenig zu bieten hat. Die Mechanismen des Zerfalls werden hörbar gemacht durch authentifizierende Töne der Jugendlichen, die in Arbeiterwohnungen auf eine Zukunft warten, die nicht kommt. Doch Perspektivlosigkeit ist nicht das Ding von Darkstar. Wer genau hinhört und das atmosphärische Fließen über zerbrechliche Beats verfolgt, hört wie Musik (Un-)Möglichkeiten zeichnet. Alles wirkt wie ein Roman von Michail Bulgakow, jeden Moment kann ein verrückter Zauberer um die Ecke kommen, der Huddersfield in ein hedonistisches Wunderland verwandelt. Mit Vollbeschäftigung, versteht sich. Nachdem Darkstar zu Beginn ihrer Karriere aus Dubstep eine Art verlangsamten Elektro-Mythos gemacht hatten, werfen sie jetzt politische Schlaglichter. Beides ist großartig.