Freitag
01.06.18

Klauen Flüchtlinge Robotern die Arbeitsplätze?


Das Narrativ des Westens als Garant von Demokratie und Menschenrechte hat ausgedient. Wir begeben uns auf die Suche nach neuen Perspektiven und alternativen Zukünften.

Diskussionsrunde


Datum: 01.06.18
Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr


Der Blick in Medien und Alltag wandelt schnell von Lügenpresse zur Flüchtlingskrise zu Seehofers Heimatministerium. Ob wir wollen oder nicht, Worte und Narrative besitzen politische Macht. Zutiefst prägen und formen sie unser Wahrnehmen und unsere Gesellschaft. Auch die künstlerische Praxis steht vor diesen Herausforderungen. Dabei können Ansätze wie Political Framing, Afrofuturismus oder Radical Softness helfen, sich neu zu orientieren: Was und wie wird erzählt? Welche Erzählungen brauchen wir, um eine andere Zukunft zu imaginieren? Wie können wir Kulturprojekte anlegen, um zu neuen Narrativen beizutragen?


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Speaker*innen

Peggy Piesche

Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Referentin am Gunda-Werner-Institut

Peggy Piesche ist deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Nach langjährigen Lehrtätigkeiten in den Niederlanden und den USA arbeitete sie bis 2016 an der Academy of Advanced African Studies an der Universität Bayreuth. Ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit reicht von Black Feminist Studies und Critical Race Studies, über Diaspora und Translokalität zur Performativität von Erinnerungskulturen sowie Whiteness Studies. Sie publizierte zu Rassifizierungen und Schwarzen Images, Kolonialgeschichte und kollektiver Erinnerung sowie Afrofuturismus und Afrikanisch/Diasporischen Zukunftsentwürfen. Peggy Piesche ist Referentin für Feminismus & Geschlechterdemokratie am Gunda-Werner-Institut der Heinrich Böll Stiftung.

Foto: Deborah Moses Sanks

Prof. Dr.
Rebecca Pates

Professorin am Institut für Politikwissenschaft – Universität Leipzig

Nach einem Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Oxford (B.A.) zog Rebecca Pates nach Hong Kong; später promovierte sie an der McGill Universität in Montreal in politischer Philosophie. Seit 2001 ist sie an der Universität Leipzig im Fachbereich Politikwissenschaft tätig. Sie untersucht kollektive Identitäten (u.a. „Ossi“) und den Staat („Verwaltung der Prostitution“); seit diesem Jahr untersucht sie auch „die Nation“ mit Hilfe eines BMBF geförderten Forschungsprojekts „Fremde im eigenen Land? Eine Studie über die Veränderbarkeit nationaler Narrative mithilfe politischer Laboratorien“.

Tarik Tesfu

Content Creator! Feminist! Gutmensch!

Geboren 1985 zieht Tarik Tesfu getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel” nach dem Abitur nach Berlin, dann nach Wien, dann nach Köln, um dann letztendlich wieder nach Berlin zu ziehen. Nebenbei absolviert Tarik eine Ausbildung zum Erzieher, studiert erfolgreich ohne Abschluss Publizistik- und Kommunikationswissenschaften sowie Gender Studies, arbeitet als TV-Redakteur für den WDR und hüpft seit 2015 als Gender-Messias durchs Netz. Seine Botschaft: Genderlove. Seit 2017 ist er als Host für das Web-Format „Jäger & Sammler” (ZDF) tätig.

Foto: Kristina Knast

Moderation


Jiré Gözen

Medienwissenschaftlerin

Jiré Gözen promovierte zu „‚The sky above the port was the color of television,…‘ Literarische Fiktionen und Medientheorie. Eine Cyberpunk Monographie” in Düsseldorf und Tokyo. Anschließend Mitarbeit im Mori Art Museum Tokyo. Seit 2012 Lehre an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin im Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie Interkulturalität. Forschungsschwerpunkte: Medienwissenschaft, kulturbezogene Technologieakzeptanz, Cultural Studies, Theorien der Moderne und Postmoderne, Psychoanalyse, Curatorial Studies und Ästhetik. Jiré Gözen lebt und arbeitet in Berlin und Istanbul.

 

Veranstaltungsort


Gleis D
Hüttenstraße 22B
30165 Hannover


Eintritt


Spendenbasis