Fuchsbau Festival
11. - 13. August 2017


Kollektive

Camille Le Lous



Camille Le Lous is a French designer & art director working freelance in Leipzig [Germany], since 2011, when she graduated with a Masters in Typography from the leading design school in Paris. She is first and foremost a print design lover, but she has evolved to larger scale projects: signage, space and exhibition design. Whether it is animated or fixed, 2D or 3D, on a screen or involving analogue material, her approach focuses on typography and words, blending rigor with experimentation.

Konzept: Leitsystem. Raum. Metall. Reflektion. Knick. Kurve. Moderat.


Kristina Bernhardt & Victor Treushchenko-Bernhardt



Victor Treushchenko-Bernhardt (*1989) ist Motion Designer und Szenograf. Besonderes Interesse für: Installation und Medientransformation.
Kristina Bernhardt ist Theaterwissenschaftlerin und Szenogarfin. Besonderes Interesse für: Theaterformen und -begriffe außerhalb des konstitutionellen Kontextes.

Konzept: Der Eingang ist ein Portal mit futuristischen Kirchenfenstern. Diese ragen in unterschiedlicher Megabryte gen Himmel. Die unteren Teile der Windows lassen kein Licht durchscheinen, sondern erzeugen einerseits ihren heiligen Schein selbst. Auf der anderen Seite spiegeln sich die Fuchsbau-Follower*innen und werden selbst zum Abbild der digitalen Götter*innen, die sie in ihren oberflächlichen Hochglanz Profilen darstellen.


JASCHA&FRANZ




JASCHA&FRANZ schaffen purzelbaumschlagende Kunst im Raum mit den Mittel der Materialbricolage, des Lichts, des Sounds, der hypostatischen Phantasie, entbettet aus der Natürlichkeit, eingebettet in die kulturelle Natur. All das ist JASCHA&FRANZ. Atmosphärisch, flexibel, fluide, immersiv, installativ, kommunikativ, künstlerisch-szenografisch, poppig, räumlich, transparent, unterhaltsam. Proudly presented by Jam&Fame, Jascha Kretschmann und Franz Thöricht.

Konzept: Die Diskurs-, Performance- und Tanzhalle wird in diesem Jahr eine Schwelle zwischen digitaler und analoger Wirklichkeit. Wir halten die Versprechen, die ein 3D-Programm macht. Angelehnt an die aktuelle Corporate Identity entsteht ein Raum, dessen Existenz genauso wenig geleugnet, wie erfasst werden kann. Wir arbeiten mit Oberflächen, die vorgeben ein Fenster zu sein und offenen Räumen hinter angeblichen Grenzen.


FH-Dortmund Masterstudiengang „Szenografie und Kommunikation“



In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Dortmund entwickelt das Fuchsbau Festival und Studierende des Masterstudienganges „Szenografie und Kommunikation“ eine neue Eventszenografie. Im Rahmen eines Semesterprojektes gestalten und planen die Studierenden einen neuen Raum im Freien.

Konzept: Die Architektur der Bühne ist speziell auf das musikalische Konzept zugeschnitten. Auf einem abgelegenen Teil des Festivalgeländes ermöglicht sie ein intimes Hörerlebnis unter freiem Himmel. Die minimalistische und geradlinige Architektur wird durch textile Flächen, die mit einem Lichtdesign hervorgehoben werden, gebrochen. Optische Abgrenzung vom Festivalgelände wird durch die Materialität des Grundgerüstes und der Wandgestaltung erreicht. Metall, textile Stoffe und Transparenz stehen hier im Vordergrund.


Kollektiv Keine Ahnung


Das Kollektiv Keine Ahnung ist ein junges Kollektiv aus Berlin/Leipzig/Wien, die zusammen mit Freund*innen etwas gestalten, voneinander lernen und eine Menge Spaß haben wollen. Der Fokus liegt hierbei auf Licht, Form und Atmosphäre. Das Kollektiv besteht aus einer Menge kreativer Köpfe und platzt für Ideen. Die Kollaboration mit dem Fuchsbau Festival ´17 ermöglicht es diese Ideen nun in einem wunderbaren Umfeld umzusetzen.

Konzept: Digitalisierung – unendliches Netzwerk, gespeist von Energie. Von Licht zu Dunkelheit, von Linien zu Knoten, von Schwarz zu Weiss. Zersplitterte Perspektiven, abstrakte Formen. Das diesjährige Konzept setzt auf klare Linien, Kontraste und netzförmige Strukturen. Lass dich aufsaugen, zerfasern, in tausend Teile brechen und zu einem Ganzen zusammenfügen. Fuchsbau, wir sehen uns.


de~ő



de~ő ist die Kollaboration von zwei Designerinnen, Dóra Medveczky und Eszter Salgó. Dóra Medveczky lebt und arbeitet in Berlin. Sie widmet sich der kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen, räumlichen Problemen und ist ständig auf der Suche nach unkonventionellen Lösungen in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Möbeldesign. Eszter Salgó ist eine in Eindhoven und Budapest ansässige Design-Experimentatorin. Sie interessiert sich für die Kombination verschiedener Gebiete von Design und setzt sich für die Schaffung von Bewegung und einer alternativen Zukunftsvision ein.

Konzept

Die Kunsthalle fungiert dieses Jahr als Sammelort unterschiedlicher Programme zum Thema Digitalisierung. Neben Filmvorführungen und Diskussionen werden Videoarbeiten und Kunstwerke gezeigt und Versammlungen im AI-Flair organisiert. Ziel ist es bei der architektonischen Formgebung vom Lab einen sakralen Raum zu schaffen, der sich mit seinen leichten Wandpaneelen vom Ausstellungsraum klar abgrenzt und dennoch transparent bleibt. Das Licht und die Projektionen der im Lab stattfindenden Sessions dringen zwischen den Wänden in die Dunkelheit der Kunsthalle durch und ziehen die Besucher wie lichtdurstige Insekten an.


space:team



space:team ist ein Kollektiv von Freunden, die sich im Umfeld von Architekturschulen kennenlernten und momentan in Hamburg und Berlin arbeiten und leben.

Konzept

Beim Fuchsbau Festival schaffen sie Räume für die Videoarbeiten von der Künstlerin Lu Yang und Birte Spreckelsen. Durch die Arbeit mit verschiedenen Raumhöhen, -größen und -formen versuchen sie die Wahrnehmung der Arbeiten zu forcieren. Durch die Reduktion des Raumdesigns soll der Inhalt und die Ästhetik der beiden Installationen noch besser wahrgenommen werden.